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Skurriler Versicherungsfall um Nachbau der Arche Noah

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Bibelfeste LeserInnen werden die Geschichte der Arche Noah kennen. Laut Altem Testament baute Noah die Arche, um die Tiere und sich selbst vor der prophezeiten Sintflut zu schützen. In den USA hat jemand die Arche Noah nachgebaut und musste nun einen Schaden durch Regen hinnehmen. Die Folge ist ein Rechtsstreit mit der Versicherung.

Die Leipziger Volkszeitung hat diese skurrile Meldung aufgespießt und schreibt darüber, dass es sich bei dem Schiff um ein 170 Meter langes Konstrukt im Wert von 100 Millionen US-Dollar handelt. Gebaut wurde die neue Arche Noah von einem christlichen Konsortium im US-Bundesstaat Kentucky und war natürlich als touristische Attraktion gedacht.

Anders, als in der biblischen Geschichte hat die nachgebaute Arche Noah jedoch — Achtung — „sintflutartige Regenfälle“ nieht unbeschadet überstanden. Aufgrund eines Erdrutsches wurden Elemente der Holzhalterungen beschädigt. Die Versicherungen sprachen in diesem Kontext tatsächlich von „höherer Gewalt„, meinten damit allerdings nicht den Zorn Gottes, sondern schlichtweg das Wetter.

Der Fall wird nun vor dem Obersten Gerichtshof von Northern Kentucky verhandelt und wer einen Blick auf die nachgebaute Arche werfen möchte, kann dies unter: https://arkencounter.com/ tun. Besichtigungen sind übrigens immer noch möglich, sodass zumindest kein größerer Einnahmenverlust geltend gemacht werden kann.

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