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Skurril: Versicherung gegen Smog in China

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Ließe sich hier von einer Elementarversicherung sprechen? In gewissem Sinne schon, denn auch beim Smog handelt es sich um ein Wetterphänomen. Die Smog-Versicherung ist allerdings eher im Bereich der Reiseversicherungen anzusiedeln und wird in manchen chinesischen Städten tatsächlich angeboten.

Die erstaunlichen Details präsentiert der Versicherungsbote, wo wir beispielsweise erfahren, dass die Smogbelastung in Peking teilweise um das 14-fache höher liegt als die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Als Tourist traut man sich bei solchem Wetter vermutlich kaum auf die Straße und ärgert sich über die dennoch entstehenden Reisekosten.

Ein kleines Trostpflaster bietet die chinesische Versicherung Ping An in Zusammenarbeit mit dem Reiseanbieter ctrip.com. Wer eine Reise zwischen drei und sieben Tagen bucht, kann für umgerechnet 1,75 Euro eine Smog-Versicherung abschließen. Die ausgezahlte Versicherungssumme beläuft sich jedoch umgerechnet auf weniger als sechs Euro pro Tag, weswegen Europäer vermutlich eher abwinken.

Gezahlt wird, sobald ein vorher definierter Smog-Grenzwert überschritten wird. Clevererweise hat die Versicherung hier eine Staffelung eingebaut, sodass Peking und Xian schon Feinstaubbelastungen von mehr als 200 bieten müssen, Harbin und Chengdu einen Wert von 150 und Shanghai und Guangzhou von 100. Gemessen wird mit einer speziellen App, die ebenfalls vom Versichererer stammt.

Wohlgemerkt: wir haben noch nicht den 1. April und offensichtlich ist das Geschäftsmodell ernst gemeint. Wie viele Abschlüsse das Unternehmen bislang generieren konnte, geht aus dem Artikel leider nicht hervor.

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