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Skurril: Versicherung belohnt das Lesen des Kleingedruckten

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Es ist ein wahrlich skurriler Fall, der sich in den USA ereignete. Eine Frau schloss eine Versicherung ab und kassiert nun 10.000 US-Dollar für das Lesen des Kleingedruckten in den AGB. Diese umfassten sieben Seiten und enthielten einen Absatz, der eine Belohnung für das komplette Lesen auslobte.

Wie die Washington Post bekannt gibt, macht sich die Highschool-Lehrerin ohnehin bei allen abgeschlossenen Verträgen die Mühe, diese genau nachzulesen. In diesem Fall lohnte sich diese Sorgfalt besonders, denn in den AGB stand der Satz: „We estimate that less than 1 percent of travelers that purchase a travel insurance policy actually read all of their policy information — and we’re working to change that.”Dieses „Ändern“ bestand darin, dass dem ersten Einsender ein Betrag in Höhe von 10.000 US-Dollar ausgezahlt und dies medial umfangreich aufbereitet wurde. Versendet wurden 73 Policen mit dem entsprechenden Passus auf Seite 7, der übersetzt mit dem Titel „Bezahlen fürs Lesen“ überschrieben war.

Hinter der Aktion steht die Versicherung Tin Leg, die sich auf Reiserücktrittsversicherungen spezialisiert hat und zum bekannten US-Reiseversicherer Squaremouth gehört.

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