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Ski- und andere Sportunfälle: welche Versicherungen helfen?

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Wer im Urlaub auf Skier steht, muss mit einem erhöhten Unfallrisiko rechnen. Folgt man den Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), so haben Unfälle auf Brettern und im Schnee einen Anteil von rund 20 Prozent an der Gesamtsumme der SPortunfälle. Allein in der Skisaison 2017/18 waren mindestens 42.000 Skifahrerinnen und Skifahrer betroffen.

Das Handelsblatt weist in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit der passenden Versicherung hin. Wohlgemerkt: eine Krankenversicherung inklusive eines umfangreichen Auslandsschutzes wird dabei ohnehin vorausgesetzt. Ohne eine entsprechende Police sollte man ohnehin keinen Sport ausüben.Für die Gefahr, andere Personen zu schädigen, bedarf es einer Privathaftpflichtversicherung. Dabei orientieren sich Gerichte am Verursacherprinzip eines Skiunfalls und greifen dabei auch auf die Regel des internationalen Skiverbandes FIS zurück. Die Verantwortung für einen Unfall liegt — unabhängig vom Sportgerät — oftmals beim Sportler und dieser muss für verursachte Schäden aufkommen, was schnell hohe Kosten zur Folge haben kann.

Bei ungewöhnliche Sportarten, Risikosportarten oder so genannten Extremsportarten existieren zum Teil auch Klausel in der Privathaftpflicht, die diese ausnehmen. Es sollte daher genau darauf geachtet werden, dass die gewünschte Aktivität im Schutz enthalten ist. Bei vorsätzlichen Verletzungen wie einem Foul im Fußball kann der Versicherungsschutz erlöschen.

Für die eigene Person wichtig ist die Unfallversicherung und auch hier ist abzuklären, ob die betriebene Sportart auch versichert ist. Selbiges gilt für die ohnehin wichtige Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

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