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Silvesterunfälle: welche Versicherungen haften

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In zehn Tagen ist Silvester. Natürlich möchte ich niemandem die Vorfreude nehmen, doch stellt sich angesichts der hohen Zahl an Unfällen immer auch die Frage nach der richtigen Versicherung.

Nein, keine Sorge: eine eigene Silvester-Versicherung existiert nicht. Und nur wegen eines Abends braucht sich sicher auch niemand speziell zu versichern. Dennoch ist gut zu wissen, wer in welchem Fall die Schadensregulierung übernimmt.

Nehmen wir die Schäden, die durch Partygäste verursacht werden. Hier kümmert sich selbstverständlich die Privat-Haftpflicht um einen Ausgleich. Klassische Beispiele sind Brandlöcher im Teppich oder Rotweinflecken auf dem hellen Sofa. Wichtig für die Schadensregulierung ist natürlich, dass die Schäden nicht vorsätzlich angerichtet wurden.

Für den seltenen Fall, dass eine Feuerwerksrakete oder ein Böller in die Wohnung fliegen, wird die Schadensregulierung von der Hausratversicherung übernommen. Zumindest bei Schäden an allen beweglichen Gegenständen. Brennt gleich das ganze Haus, so springt die Wohngebäudeversicherung ein.

Wer an Silvester einen Unfall erleidet, ist – wie es der Name schon sagt – bei seiner Unfall-Versicherung in den besten Händen. Es sei denn, der Unfall wurde aus Fahrlässigkeit eines Dritten verursacht. In diesem Fall haftet dessen Haftpflichtversicherung.

Zuletzt noch potenzielle Autounfälle. Die KfZ-Haftpflicht springt jederzeit ein, holt sich das Geld aus der Schadensregulierung allerdings zurück, wenn Alkohol im Spiel war. Selbiges gilt für die Kaskoversicherung, die bei alkoholisierten Fahrten erst gar nicht zahlt.

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