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Setzen KfZ-Versicherungen bald auf eine Black Box?

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Dass sich die Technik nicht flächendeckend durchsetzt, kann fast als sicher gelten. Schließlich müsste dann jedes Auto mit einer Black Box versehen werden und jede KfZ-Versicherung müsste das Fahrverhalten minutiös auswerten. Die Idee ist aber in der Welt und sorgt für Aufsehen.

Worum es überhaupt geht? Um einen Artikel in der Computerbild, der eine Art „Fahrtenschreiber“ des spanischen Unternehmen Telefónica vorstellt. Die Black Box zeichnet das Fahrverhalten auf und sendet die Informationen an die KfZ-Haftpflicht.

Anhand der dortigen Auswertung werden die Tarife individuell festgelegt. Mit anderen Worten erhalten die Raser und Nachtfahrer andere Konditionen als gelegentliche Langsamfahrer. Klingt wie Science Fiction, ist in Spanien jedoch schon gang und gäbe. In Deutschland arbeitet Telefónica angeblich schon mit einigen Versicherungsunternehmen zusammen und möchte die Technik bis Ende des Jahres implementieren.

Selbstverständlich muss der Tarif eigens gewählt werden und ebenso selbstverständlich sind auch schon Datenschützer auf den Plan getreten. Zu Beginn wird das Angebot rein freiwillig sein, könnte sich aber – nach Ansicht der Kritiker – zu einem wirtschaftlichen Zwang entwickeln.

Bis es soweit ist oderTelefónica Insurance Telematic zur Bedingung für den Abschluss einer Kfz-Haftpflicht wird, dürften noch einige Jahre vergehen. Schließlich kosten die Anschaffung und Installation der Box auch Geld, das die Versicherungen erst einmal wieder einholen müssen.

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