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Sechs Monate Unisex-Tarife in der PKV: das hat sich geändert

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Lässt sich nach sechs Monaten Unisex-Tarifen in der PKV bereits eine Bilanz ziehen? Das Internetmagazin „Das Investment“ ist zumindest dieser Meinung und beschreibt die Änderungen anhand von vier Punkten.

Darüber, wie valide die einzelnen Einschätzungen sind, ließe sich trefflich streiten. Besonders die Einschätzung, dass die Preise durch Unisex gestiegen sind, lässt sich nur teilweise unterschreiben. Zudem stellt sich die Frage, ob nicht eher die Senkung des Rechnungszinses als die Einführung von Unisex für angepasste Beiträge verantwortlich ist.

Analog zu gelegentlich gestiegenen Preisen, hat sich aber auch das Leistungsniveau in der PKV verbessert. Vor allem in den Bereichen Haushaltshilfe, bei Augen-OPs oder auch im Bereich Psychotherapie haben verschiedene Versicherer ihr Leistungsspektrum erweitert und sich dadurch merklich verbessert. Auch dieser Punkt betrifft – wie schon die Preisanpassungen – nur einzelne Versicherer und Tarife.

Selbiges gilt für die klareren Regeln, die ebenfalls als Teil des Fazit ausgegeben wird. Auch das mag vielfach zutreffen, lässt sich allerdings nicht verallgemeinern. Bleibt der vierte Punkt in der Auflistung und damit der einzig objektiv eindeutige Aspekt. Vor der Einführung der Unisex-Tarife gab es in der PKV 1.518 Bisex-Tarife. Mittlerweile ist das Angebot auf nur noch 787 Tarife geschrumpft.

Für Neukunden in der PKV wird das Angebot dadurch noch transparenter und die Auswahl leichter. Unter dem Strich lässt sich Unisex also eher als Verbesserung als als Nachteil für die Kunden ansehen. Es lohnen sich jedoch ein genaueres Hinsehen und die Bewertung der jeweiligen Einzelfälle.

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