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Schutz vor Naturgewalten: welche Versicherung springt wann ein?

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Immer wieder geht es um das Wetter. Und das betrifft auch den Versicherungsbereich und die zunehmende Bedeutung einer Elementarversicherung. Die Policen gegen Sturm, Starkregen, Hagel und Co. gelten mittlerweile als wichtiges Element der Risikovorsorge, sind jedoch nicht allerorten gleichermaßen erforderlich.

Das Handelsblatt versucht sich an einem Überblick über den Markt und beginnt diesen mit dem Hinweis auf eine Schadenssumme in Höhe von zwei Milliarden Euro, die allein 2017 von den Versicherern reguliert werden musste. Darin enthalten sind jedoch unterschiedliche Versicherungen.

Ein Beispiel stellt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung für Eigentümer dar, die beispielsweise dann einspringt, wenn sich ein Dachziegel löst oder ein Baum umstürzt. Wie es der Name bereits sagt, werden jedoch nur Schäden an fremdem Eigentum oder fremden Personen reguliert. Voraussertzung ist eine Windgeschwindigkeit von Stärke 8 gemäß Deutschem Wetterdienst.

Überhaupt spielen dessen Messungen eine zentrale Rolle und gelten auch bei einer Wohngebäudeversicherung. Diese sollte unbedingt schon während der Errichtung eines Gebäudes abgeschlossen werden, weil gerade in dieser Phase viele Schäden eintreten. Die Wohngebäudeversicherung nimmt 70 Prozent aller Schäden durch Sturm ein und lässt sich optimal mit einer Feuerrohbauversicherung kombinieren.

Weiteren Schutz gewährt die Hausratversicherung sofern Schutz vor Überspannungsschäden, beispielsweise durch Blitzschlag inkludiert ist. Ein Elementarschadenschutz oder eine Naturgefahrenversicherung schützt auch gegen  Überschwemmung, Starkregen und Erdbeben und wird hierzulande bereits für 41 Prozent der Gebäude in Anspruch genommen.

Steht ein Gebäude jedoch an einem von Hochwasser gefährdeten Fluss oder einer auf andere Weise gefährlichen Lage, so kann der Versicherungsschutz auch verweigert werden. Eine Ablehnung sollte unbedingt aufbewahrt werden, weil laut einer Ministerpräsidentenkonferenz von 2017 nur diejenigen Haushalte Zuschüsse für den Wiederaufbau erhalten, die sich um einen Versicherungsschutz bemüht haben.

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