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Schulunfälle: gesetzliche Unfallversicherung nicht ausreichend

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Wenn in der Schule oder auf dem Schulweg ein Unfall passiert, ist dieser meist versichert. Doch was leistet die gesetzliche Unfallversicherung überhaupt? Nach Angaben eines Vertreters des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) deutlich zu wenig.

RP Online berichtet, dass ein 14-Jähriger bei einem Unfall und einer Invalidität von 60 Prozent eine monatliche Rente in Höhe von 396 Euro erhalten würde. Kommt es zur vollständigen Erwerbsunfähigkeit, so liegt die monatliche Zahlung bei 661 Euro.

Man könnte also mit Fug und Recht von einer Versicherungslücke sprechen, die durch eine private Unfallversicherung gestopft werden kann. Auf der anderen Seite steht, dass von den 1,35 Millionen Schulunfällen, die sich im vergangenen Jahr ereignet haben, nur 707 die notwendige Schwere für die Zahlung einer gesetzlichen (Unfall-)Rente hatten. Die Wahrscheinlichkeit ist also nicht allzu hoch, doch gilt dies bei den meisten Ereignissen, die sich versichern lassen.

Problematisch ist dazu, dass sich die meisten (nämlich zwei Drittel) der Unfälle von Schulkindern in der Freizeit ereignen. Die Folge: die gesetzliche Unfallversicherung ist nicht zuständig und die Kinder gehen leer aus.

Eine private Unfallversicherung zahlt im Falle einer Vollinvalidität rund eine Million Euro (wobei sich der Betrag individuell festlegen lässt). Die Kosten für eine entsprechende Police belaufen sich auf rund 20 Euro im Monat, sodass sich ein zusätzlicher Schutz lohnen kann.

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