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Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Schadensregulierung in der BU erfolgreich: Ein Erfahrungsbericht

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Meist geht es in diesem Weblog um Fakten und News aus der Versicherungsbranche. Ab sofort möchten wir auch über die Schadensregulierung berichtet und schöpfen dabei – im wahrsten Sinne des Wortes – aus dem prallen Leben. Den Anfang macht die Geschichte von Herrn V.*, der uns ausdrücklich darum gebeten hat, seinen „Fall“ zu veröffentlichen.

Sein Fazit nachdem endlich die Berufsunfähigkeit bescheinigt wurde und die BU mit der Zahlung begonnen hat: „Danke für die in der Tat erleichternde Nachricht – eine Konfrontation weniger.„. Die Katz & Meyer OHG ist stolz darauf, dass uns hier einmal mehr eine erfolgreiche Schadensregulierung gelungen ist.

Die Geschichte des Herrn V. ließe sich getrost unter dem Satz „was lange währt, wird endlich gut“ zusammenfassen. Sage und schreibe zwei Jahre hat es gedauert, bis eine Leistungszusage da war. Wohlgemerkt: dieser Wert ist weit überdurchschnittlich, hatte aber mit dem speziellen Fall zu tun.

Das Problem bestand darin, dass Herr V. keinerlei äußere Anzeichen einer Krankheit aufweist. Bei ihm war schlichtweg irgendwann „die Software ausgefallen“ und er konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben. Er arbeitete zuvor für eine große Bank und war dort für das Abwicklungsgeschäft zuständig. Das ist die Abteilung, die am Ende dafür Sorge trägt, dass säumige Zahler ihr Hab und Gut verlieren und schlicht gesagt in Armut auf der Straße landen. So kam es zu dem Punkt, an dem es unserem Kunden zu viel wurde und er das menschliche Elend nicht mehr ertragen konnte. Kurzum: er verlor seine Nerven.

Eingestuft war Herr V. in der Berufsgruppe 1 ++ , also als Akademiker mit einem mehr als 90 % igen Büroanteil. Sein Einkommensverlust nach Eintritt der BU ist entsprechend riesig, schließlich hatte er vorher als diplomierter Kaufmann sehr gut verdient.

Von der gesetzlichen Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaft hat er nicht viel zu erwarten. Wir haben zwei Jahre dafür argumentiert, gearbeitet und bei Ärzten und Gutachtern gemahnt, dass Sie endlich mal „aus dem Tee“ kommen sollen, um Ihre  Arztberichte zu schreiben.

Zwischenzeitlich hatte Herr V. bereit den Mut verloren, so dass es an mir war, ihm immer wieder Kraft zu geben, den nächsten Untersuchungstermin oder das nächste Gutachten über sich ergehen zu lassen. Er ist genau so ein Fall, von dem die akademischen Berufsgruppen regelmäßig denken, dass er zum einen nicht auftritt und zum anderen der BU – Versicherer niemals zahlen würde.

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieser Leistungsfall bei einem Direktversicherer voll in die Hose gegangen wäre. Diesem Stress hätte vermutlich kein Kunde allein, zumindest in dem oben beschriebenen psychischem Zustand ,mit einem von der Gesellschaft bezahlten Leistungsprüfer, also jemandem, der dafür belohnt wird, wenn er Schäden verhindert, Stand gehalten.

Was für die ALTE LEIPZIGER spricht, ist zum einen das gehaltene Versprechen, dass auch Akademiker mit hohem Büroanteil in den „Genuss“ einer BU kommen können. Zum anderen beweist der Fall von Herrn V., dass es einen entscheidenden Unterschied macht, ob man in der Schadensregulierung allein gelassen wird oder einen engagierten Versicherungsberater an seiner Seite hat. Mit anderen Worten hätte unser Kunde gegenüber einem anonymen Callcenter niemals seine Interessen wahrgenommen.

Bei uns bedeutet Versicherung, dass man Hand in Hand mit den Kunden arbeitet und – in manchen Fällen – für seine Rechte „kämpft“. Dass dies Erfolg verspricht, zeigt der dokumentierte Fall.

*Der Kunde hat uns zwar dazu authorisiert, seinen vollen Namen zu nennen. Wir nehmen jedoch davon Abstand, um seine Privatsphäre zu schützen.

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