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Rürup-Rente 2021 – das hat sich geändert

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In der Basisrente bzw. Rürup-Rente hat sich mit Beginn des Jahres 2021 Einiges verändert. Betroffen ist vor allem die steuerlich absetzbare Summe, die mittlerweile bei 92 Prozent der eingezahlten Beiträge liegt. Es handelt sich hier um eine Steigerung um zwei Prozent gegenüber dem Jahr 2020.

Der Versicherungsbote weist darüber hinaus darauf hin, dass die Bemessungsgrenze bei 25.787 Euro im Jahr liegt, womit die Summe des steuerlich ansetzbaren Betrags bei maximal 21.388 Euro liegt. Ehegatten oder Lebenspartner bewirken eine Verdopplung.Wirft man einen Blick in die Zukunft, so werden die Beiträge zur Basisrente bis ins Jahr 2025 zu 100 Prozent als Sonderausgaben akzeptiert und dürfen in der Anlage „Vorsorgeaufwand“ geltend gemacht werden. Die Attraktivität der entsprechenden Verträge ist weiterhin gegeben. Im Jahr 2015 lag die Zahl der abgeschlossenen Verträge noch bei 1,975 Millionen, 2020 waren es dann bereits 2,349 Millionen Verträge (Stand: 2. Quartal). Die Steigerung in Höhe von 19 Prozent kann sich wahrlich sehen lassen, zumal Altersvorsorgeprodukte in den letzten Jahren einen deutlichen Imageverlust hinnehmen mussten.

Interessant ist das Plus auch vor dem Hintergrund der starren Regelungen und der Auszahlung frühestens ab 60 Jahre sowie der Unmöglichkeit von Kapitalauszahlungen oder einer Beleihung bzw. Übertragung.

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