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Riester: Vorteile auch ohne staatliche Förderung möglich

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Die Riester-Rente befindet sich seit einigen Jahren in der Kritik. Dabei werden auf der einen Seite die hohen staatlichen Zulagen übersehen, auf der anderen Seite aber auch steuerliche Vorteile ignoriert. So können selbst ohne staatliche Förderung einige Vorteile winken.

Wie das funktionieren kann, erläutert das Verbraucherportal Biallo. Wer einen Riester-Vertrag abschließt, profitiert auch ohne staatliche Zulagen von der Befreiuung von der Abgeltungssteuer. Mit anderen Worten werden sämtliche Kursgewinne im Fall einer Fondspolice zu 100 Prozent gutgeschrieben, sodass sich über die Jahre ein Zinseszins-Effekt ergibt.

Bei den Fondsanlagen zeigt sich zudem ein weiterer Vorteil von Riester. Während die klassische Anlage in Investmentfonds durchaus auch Verluste nach sich ziehen kann, ist bei einem Riester -Vertrag stets ein 100-prozentiger Erhalt der eingezahlten Beiträge integriert. Und das auch dann, wenn keine Förderberechtigung existiert.

Bei der Auszahlung der Riester-Rente haben diejenigen, die keine Förderung erhalten haben, sogar einen entscheidenden Vorteil. Während die Kapitalauszahlung bei Rentenbeginn sonst auf 30 Prozent gedeckelt wird, kann bei Verzicht auf Förderung die komplette Summe kassiert werden. Steuerlich reicht es aus, wenn nur der halbe Gewinn angesetzt wird, sofern der Vertrag mindestens zwölf Jahre lief und das 62. Lebensjahr vollendet wurde.

Übrigens: wer sich aus einem nicht geförderten Riester- Vertrag eine Rente auszahlen lassen möchte, braucht lediglich den Ertragsanteil zu versteuern und nicht den vollen Betrag.

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