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Riester -Vertrag: Steuern sparen durch höhere Einzahlungen

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Dass die Riester -Rente auch in den heutigen Tagen noch ein probates Mittel der Altersvorsorge ist, kann als bekannt vorausgesetzt werden. Im Rahmen der Aktion „Finanzwissen für alle“ weisen die Fondsgesellschaften nun darauf hin, dass sich durch höhere Einzahlungen Steuern sparen lassen.

Grundsätzlich gilt, dass zum Erlangen der staatlichen Zulagen ein Beitrag in Höhe von vier Prozent des Bruttoeinkommens gezahlt werden muss. Wem dies gelingt, der darf sich über 154 Euro jährlich freuen. Die maximale Einzahlung liegt dabei bei 2.100 Euro.

Dieser Maximalwert besagt jedoch nicht, dass eine höhere Einzahlung verboten ist, sondern deckelt lediglich die Bedingungen zum Erlangen der vollen Förderung. Anders ausgedrückt, kann es durchaus Gründe geben, wegen denen die Vier-Prozent-Hürde überschritten wird. Die Gewinne müssen in diesem Fall lediglich zur Hälfte versteuert werden, sofern die Einzahlung vor Vollendung des 60. Lebensjahres erfolgt. Darüber hinaus, darf der Riester-Vertrag erst nach Ablauf von mindestes zwölf Jahren Vertragslaufzeit zur Auszahlung kommen. Wer seinen Vertrag nach dem 31.12.2011 abgeschlossen hat, muss zudem auf eine Auszahlung frühestens ab dem 62. Lebensjahr achten.

Wie es bei T-Online heißt, bedeutet diese Regelung, dass selbst bei Spitzensteuersatz eine geringere Steuer fällig wird, als mit der Abgeltungssteuer. Anders ausgedrückt, lässt sich sowohl durch die Ansetzung der Beiträge in der aktuellen Steuererklärung als auch durch die halbierte Steuer auf die Gewinne bares Geld sparen. Wie hoch die Einsparungen sind, sollte gemeinsam mit einem Versicherungsberater ausgerechnet werden.

 

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