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Riester-Vertrag auch bei berufsständisch Versicherten lohnenswert

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Zunächst einmal erhalten Diejenigen, die berufsständisch versichert sind, keinerlei Riester-Förderung. Der Bundesfinanzhof formuliert es in seinem Urteil vom 6. April 2016 so, dass keine „Altersvorsorgezulage für Pflichtmitglieder von berufsständischen Versorgungswerken“ besteht. Ein Riestervertrag kann sich dennoch lohnen.

Steuertipps.de widmet sich diesem Thema, das unter anderem für Rechtsanwälte von Relevanz ist. Die Begründung seitens des BFH geht davon aus, dass nach dem Altersvermögensgesetz keine Senkung des Versorgungsniveaus für die berufsständisch Versicherten eingetreten ist und daher auch kein Ausgleich in Form einer Förderung einer privaten Rente erfolgen muss. Doch …

ist ein weiterer Pluspunkt einer Riester-Versicherung, dass die Fondspläne von der Abgeltungssteuer befreit sind und bei der Rente nur die Hälfte der Gewinne versteuert werden muss – sofern der Vertrag zwölf Jahre gelaufen ist. Des Weiteren wird bei einer nicht geförderten Riester-Rente zumeist nur der Ertragsanteil versteuert.

Ebenfalls ist das Erlangen einer Riesterförderung auch dann möglich, wenn der Ehepartner förderberechtigt ist. Diese Regelung betrifft unter anderem Hausmänner und -frauen aber eben auch berufsständisch Versicherte und Selbstständige. Voraussetzung ist das Einzahlen eines Mindestbetrags in Höhe von 60 Euro jährlich, durch den die volle Riester-Förderung in Höhe von 154 Euro fließt.

 

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