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Riester-Verträge: was passiert, wenn der Ehepartner in Rente geht?

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Wer einen angestellt arbeitenden Ehepartner hat, kann ebenfalls von Riester-Förderung profitieren. Neben der unmittelbaren Förderungsberechtigung existiert auch noch die so genannte mittelbare Berechtigung. Konkret bedeutet diese, dass die Zulagen auch dann fließen, wenn maximal 60 Euro pro Jahr eingezahlt werden.

Doch was passiert mit der Riester-Rente, wenn der angestellt arbeitende Ehepartner bzw. der eingetragene Lebenspartner in Rente geht? Die Antwort ist eindeutig: die Förderung erlischt. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass man den Vertrag kündigen sollte.

Meist ist es so, dass die Einzahlungen in die Riester-Rente ohne staatliche Förderung nicht mehr attraktiv ist. Es ist jedoch von Vorteil, wenn der Vertrag bis zum Ende läuft, sodass die mehrfachen 60 Euro gut angelegtes Kapital sein können. Hintergrund sind dabei die Schlussboni, die vor allem bei Riester-Rentenversicherungen oder auch Banksparplänen winken.

Lediglich, wenn sich die Rente in einem flexiblen Riester-Vertrag vorziehen lässt, kann auch die vorzeitige Kündigung sinnvoll sein. Konkrete Berechnungen sollte man allerdings in die Hände eines Versicherungsberaters geben. Das hat zudem den Vorteil, dass auch alternative Produkte angeboten werden und man eventuell auf anderen Wegen clevere Altersvorsorge betreiben kann.

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