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Riester und Co.: Wie in Berlin Altersvorsorge betrieben wird

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Altersvorsorge ist eines der Topthemen in Deutschland. Belastbare Zahlen über das wie und wieviel werden jedoch nur selten zutage gefördert. Umso aufschlussreicher sind da die Ergebnisse der Umfrage Altersvorsorge 2013 der Berliner Sparkasse.

In der Berliner Morgenpost wird ausführlich dokumentiert, auf welche Weise die Berliner vorsorgen. Ganz vorn steht dabei die betriebliche Altersvorsorge mit einem Anteil von 44 Prozent der Befragten. Direkt dahinter rangieren jedoch schon die Lebensversicherung mit 36 Prozent und die Riester-Rente mit ebenfalls 36 Prozent.

Bei näherem Hinsehen zeigen sich noch eine Fülle anderer interessanter Fakten. So gehen zum Beispiel 60 Prozent der Berliner davon aus, dass sie sich im Alter materiell einschränken müssen. Aus diesem Grund sind nunmehr aber 83 Prozent bereit, private Vorsorge zu treffen, um die Lücke zur gesetzlichen Rente zu schließen. Die Riester-Rente konnte dabei übrigens einen Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen und scheint – allen Unkenrufen zum Trotz – weiterhin zu den klassischen Bausteinen der privaten Altersvorsorge zu gehören.

Bei der Frage, wie viel Geld in die private Altersvorsorge investiert wird, sind die Zahlen allerdings ernüchternd. 34 Prozent antworten mit einem glatten „Nichts“ und weitere 17 Prozent wenden lediglich bis zu 50 Euro auf. Zwischen 51 und 100 Euro werden von 19 Prozent der Befragten eingezahlt, zwischen 101 und 200 Euro von 16 Prozent und 14 Prozent gönnen ihrer Altersvorsorge einen Betrag von mehr als 200 Euro.

Experten raten in diesem Zusammenhang, so früh wie möglich mit der Altersvorsorge zu beginnen, was sich auch auf die Höhe der benötigten Einzahlungen auswirkt.

 

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