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Riester-Rente: Zulagen teilweise auch für Selbstständige möglich

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Dass die Riester-Rente deutlich besser ist, als ihr vielfach schlechter Ruf, dürften regelmäßige LeserInnen des Rundumversicherungsblogs bereits mitbekommen haben. Offensichtlich ist es nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Selbstständige und Unternehmer möglich, die üppige staatliche Förderung zu erhalten.

Wie das geht, verrät ein Artikel in der „K-Zeitung„. Gemeint ist, dass gemäß § 79 Satz 2 EStG auch dann Riester-Förderung bezogen werden kann, wenn man sich in einer Ehe oder einer eingetragenen Lebensgemeinschaft befindet und der Partner als rentenversicherungspflichtiger Angestellter in einen Riester-Vertrag einzahlt.

Das funktioniert auch dann, wenn ein Unternehmer seine Frau als Minijobberin auf 450-Euro-Basis einstellt. Diese kann dann einen Riester-Vertrag abschließen und erhält sowohl Zulagen für sich, als auch für die – in diesem Fall einfach mal unterstellten – beiden Kinder. Wenn sowohl die angestellte Frau als auch der Unternehmer einen Riester-Vertrag abschließen und dabei die Mindestbeiträge (Frau) bzw. mindestens 60 Euro im Jahr (Mann) einzahlen, winken staatliche Zulagen in Höhe von 754 Euro pro Jahr. Der Betrag errechnet sich aus der Grundzulage in Höhe von 154 Euro sowie den Kinderzulagen von jeweils 300 Euro.

Das Zauberwort lautet hier „mittelbare Zulagenberechtigung“ und die genauen Bedingungen hierfür werden unter anderem bei Wikipedia erläutert. Zugegeben: es mag sich um konstruierte Fälle handeln, doch teilweise kann sich eine genauere Überprüfung als überaus lukrativ erweisen.

 

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