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Riester-Rente: welche Regelung gilt bei Ruhestand im Ausland?

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Ein Ruhestand in einem sonnigen Urlaubsland? Davon träumen viele Noch-Nicht-Rentner und fassen dabei Ziele wie Mallorca, die Kanarischen Inseln oder gar Thailand und Florida ins Auge. Doch wie verträgt sich das mit der staatlich geförderten Riester-Rente?

Bei der gesetzlichen Rente zeigen sich bekanntlich keinerlei Unterschiede, sodass man in diesem Bereich auf der sicheren Seite ist. Bis ins Jahr 2010 galt für die Riester -Rente, dass jeder Umzug ins Ausland automatisch den Verlust der Förderung zur Folge hatte. Der Europäische Gerichtshof sorgte jedoch dafür, dass diese Regelung zumindest innerhalb der EU beendet wurde.

Mit anderen Worten ist der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) seither „sicher“ und ein Umzug innerhalb der EU oder auch nach Island, Norwegen und Liechtenstein zieht keinerlei Nachteile nach sich.

Anders sieht es indes aus, wenn die Grenzen des EWR überschritten werden. Beliebte Auswanderländer wie die USA, Kanada, Australien aber auch die Schweiz führen dazu, dass sich der angesparte Betrag sofort um die staatliche Förderung vermindert, was einige Tausend Euro ausmachen kann.

Hinzu kommt, dass weitere Zuschüsse auch innerhalb der EU nicht mehr fließen, d.h. sobald ein Wohnsitz im Ausland bezogen wird, ruht der Vertrag bzw. wird ohne staatliche Zulagen weitergeführt. Hintergrund ist die Kopplung der Riester -Rente an eine Pflichtversicherung im deutschen Rentensystem, die in einem anderen EU-Staat nun einmal nicht besteht.

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