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Riester-Rente: Verdopplung der Verträge angepeilt

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Mancherorts wird die Riester-Rente bereits als „Auslaufmodell“ angesehen. Das hält den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jedoch nicht davon ab, über verbesserte Förderungen und eine Verdopplung der Zahl an Riester-Sparern nachzudenken.

Im Versicherungsjournal wird über die bevorstehenden Gespräche im Rahmen des „Dialog Alterssicherung“ im Bundesarbeitsministerium berichtet. In diesem Zusammenhang sieht GDV-Präsident Alexander Erdland durchaus das Potenzial von 33 Millionen Riester -Sparern, sofern die staatliche Förderung verbessert wird.

Vorgesehen ist eine umfassende Rentenreform, die sich auf alle drei Säulen der Altersvorsorge (staatlich, betrieblich, privat) bezieht. In diesem Kontext soll die neue Flexi-Rente eingeführt werden und eine Angleichung der Ost-Renten erfolgen.

In puncto Riester-Rente steht die Forderung nach besseren Rahmenbedingungen im Raum. Aktuell haben sich 16,5 Millionen Menschen für diese Form zusätzlicher Alterssicherung entschieden, was sich deutlich ausbauen ließe. Als problematisch gilt die zentrale Zulagenstelle, die mit einem Viertel der Gesamtkosten zu Buche schlägt und sich vor allem als Kontrollinstanz erweist.

Angedacht wird eine Vergabe der Zulagen direkt über die Finanzämter, womit eine deutliche Entbürokratisierung erreicht würde.

Unabhängig davon, haben verschiedene Tests und Vergleiche ergeben, dass die Riester-Rente angesichts der niedrigen Zinsen durchaus als Instrument der Altessicherung geeignet ist und ein regelrechtes „Revival“ erlebt. Vor allem Kleinverdiener können so ihre Rente aufstocken.

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