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Riester-Rente: staatliche Förderung entscheidend

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Glaubt man der Zeitschrift „Finanztest“, so ist die Riester- Rente das Aufregerthema Nummer eins bei den LeserInnen. Dabei ließen sich die Vor- und Nachteile vergleichsweise einfach auf den Punkt bringen – und das unter Vermeidung von Pauschalurteilen.

In einem Interview mit der Finanzexpertin Gabriela Keinert bringt es „Das Investment“ auf den Punkt. Entscheidend für die Attraktivität von Riester ist und bleibt die staatliche Förderung. Vor allem in der aktuellen Niedrigzinsphase lassen sich so noch ordentliche Renditen erzielen – zumindest von Personen mit geringem Einkommen.

Beim Abschluss sollte man zudem auf eine möglichst hohe Dynamik und eine Streuung der Anlage über Aktien, Renten, Immobilien etc. achten. Bedenkt man, dass die gesetzliche Rente meist sehr niedrig ausfällt, so ist die Riester -Rente ein sinnvolles Zubrot und kann in der Tat Lücken schließen. Mehr sollte man von dem Produkt allerdings auch nicht erwarten, denn schließlich fließen meist auch nur vier Prozent des Einkommens in die Altersvorsorge.

Ein Problem kann zudem in einer Änderung der Lebensumstände bestehen. Wer diese nicht korrekt angibt, kann im Zweifel die staatliche Förderung verlieren, womit der Riester -Vertrag seine Attraktivität verliert. Mit anderen Worten sollte in der Ansparphase regelmäßig an die aktuelle Situation angeglichen werden und bei einer Lohnerhöhung entsprechend auch der Riester -Sparbetrag erhöht werden.

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