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Riester -Rente: Probleme für ältere Interessenten

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Die Riester -Rente dürfte auch im neuen Jahr für allerhand Gesprächsstoff sorgen. Statistiken belegen zwar, dass diese Form der privaten Altersvorsorge  in manchen Fällen besonders lukrativ sein kann. Auf der anderen Seite verabschieden sich einige Anbieter nach und nach aus dem Markt.

Über die Gründe informiert die FAZ in ihrer Online-Ausgabe. Problematisch ist vor allem die Senkung des Garantiezinses auf nunmehr 1,25 Prozent. Dadurch, dass auf der anderen Seite hohe Abschluss- und Verwaltungskosten stehen, haben Basler, Helvetia und Swiss Life nun das Neugeschäft eingestellt.

Fakt ist, dass ein Riester -Vertrag in branchenüblicher Ausführung mittlerweile rund 20 Jahre laufen muss, um die Kosten durch die Garantieverzinsung wieder einzuspielen. Entsprechend haben Kunden ab einem Alter von Mitte 40 Probleme, überhaupt an eine Riester- Police zu kommen. Das bestätigt auch Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten.

Der Grund liegt in den niedrigen Zinsen, durch die die Versicherer deutlich länger brauchen, um ihre Beitragsgarantien zu erwirtschaften. Vor allem, wenn es sich um Kombinationen aus Fondssparen und klassischer Deckung handelt, muss der Topf mit den festverzinslichen Anlagen überaus groß sein, sodass eine Vermarktung als Fondsprodukt kaum noch möglich ist.

Abhilfe könnte da die Kostensenkung bei den Versicherern schaffen. So soll gemäß des Gesetzes zur Reform der Lebensversicherung maximal 2,5 Prozent in die Abschlusskosten fließen – restliche Zahlungen müssen dann aus den Gewinnen fließen. Man darf gespannt sein, wie dies den Markt beeinflusst.

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