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Riester -Rente: Namensgeber wehrt sich gegen Kritik

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Ist die Riester -Rente nun gescheitert oder nicht? Nachdem sich mittlerweile auch Politiker wie der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer kritisch über die geförderte Form der Altersvorsorge geäußert haben, meldet sich nun Namensgeber Walter Riester zu Wort.

Wie die Frankfurter Allgemeine berichtet, sprach Riester im Bayerischen Rundfunk über eine „saudumme Debatte, die wirklich Millionen Menschen verunsichert„. Natürlich wurde die Kritik an der Kritik auch noch konkretisiert und mit dem Hinweis auf die hohe Attraktivität für Geringverdiener versehen.

In der Tat verdienen zwei Drittel der Riester -Versicherten weniger als der Durchschnitt und rund ein Viertel sogar lediglich 850 Euro oder weniger. Mit anderen Worten handelt es sich um Teilzeitbeschäftigte, die dank der staatlichen Förderung noch ein wenig für ihre Altersvorsorge tun. Dass es sicherlich Beispielsrechnungen gibt, bei denen Riester wenig nutzt, steht auf einem anderen Blatt.

Nach Ansicht von Walter Riester könnte die Verteilung nicht besser sein und kommt vor allem dem ärmeren Teil der Bevölkerung zugute. Nichtsdestotrotz ist auch der ehemalige Arbeitsminister der Auffassung, dass das Rentenniveau generell angehoben werden sollte.

Mittlerweile sind sich die großen Parteien über eine rentenpolitische Novelle einig, möchte zuvor jedoch eine Grundsatzdiskussion über die gesetzlich vereinbarte Senkung des Rentenniveaus führen. Eine gemeinsame Position wurde bislang noch nicht gefunden, doch könnte noch in dieser Legislatur ein Kompromiss folgen. Das komplette „Aus“ der Riester -Rente erscheint jedoch eher unwahrscheinlich ….

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