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Riester-Rente: IG Metall fordert Abschaffung

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Die Kontroverse um die Riester-Rente wird nicht leiser. Mit der IG Metall hat sich nun ein weiteres politische Schwergewicht gegen den Erhalt der staatlich geförderten Rente ausgesprochen. Nach Ansicht von Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban ist der Sicherungsauftrag gescheitert.

Procontra-Online greift das Thema auf und weist darauf hin, dass die Metallergewerkschaft auch Kritik an Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) übte. Nach Ansicht der IG Metall sollte die Alterssicherung wieder allein auf der gesetzlichen Rente basieren und keinerlei Entkopplung der Renten von den Löhnen erfolgen.

Erreicht werden soll dies zum einen durch den Zuschuss weiterer Steuermittel und eine Erhebung der Rentenbeiträge auf einem Niveau von rund 25 Prozent gegenüber den jetzigen 18,7 Prozent.

Eine klare Absage wurde dem Vorstoß von Ministerin Nahles erteilt, die die Renten bis 2030 fallen lassen und dann eine „Haltelinie“ einziehen möchte. Hierzu meint auch der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, dass die Beiträge zur Rente schon jetzt angehoben werden müssten, um weiterhin ein akzeptables Niveau zu erreichen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Erkenntnis, dass rund 30 Prozent der Über-60-Jährigen so ausgelaugt sind, dass sie das das gesetzliche Renteneintrittsalter erst gar nicht erreichen. In diesen Fällen bedürfte es sowohl einer soliden Privatrente als auch einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die die entstehende zeitliche Differenz bis zum Rentenalter überbrücken hilft.

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