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Riester-Rente: erstes Umdenken bei der Geldanlage

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Die Frage nach Sinn oder Unsinn einer Riester -Versicherung wurde bereits vielfach diskutiert und braucht nicht erneut gestellt zu werden. Interessant ist jedoch, dass erste Anbieter von dem ursprünglichen Modell Abstand nehmen und die Anlagestrategie verändern. Das beweist die Flexibilität der Sparform.

Finanzen.de nennt als Beispiel das Unternehmen Union Investment, das die Riester-Rente ab dem 1. August 2015 von einem Computer verwalten lässt. Zudem verändert sich die Anlagestrategie sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden.

Konkret wird das bislang angesparte Vermögen vom bisherigen UniGlobal Fonds in den UniGlobal Vorsorge umgeschichtet. Neben der Namensänderung kommt der Verwaltung durch den Computer besonderes Augenmerk zu. Die IT ist nach Angaben des Anbieters in der Lage, sowohl langfristige als auch kurzfristige Kursentwicklungen zu erkennen und zu nutzen.

Ob die neue Strategie aufgeht oder nicht, müssen Sparer selbst entscheiden. Selbstverständlich besteht das Widerspruchsrecht, womit die bislang abgeschlossenen Riester-Verträge unverändert bleiben. Kritiker bemängeln bereits, dass auch Computer mit hoher Rechenkapazität nicht immer zuverlässige Entscheidungen treffen.

Interessant ist jedoch nicht allein das Vorgehen von Union Investment (immerhin einem der größten deutschen Riester -Anbieter), sondern der darin erkennbare Trend zu Automatisierung und Anlage in Aktien. Ob und wann andere Anbieter nachziehen, wird die Zukunft zeigen – der Anfang ist jedoch gemacht.

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