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Riester -Rente: Bundesregierung rechnet mit steigender Förderung

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Allen Negativmeldungen zum Trotz, entwickelt sich die Riester-Rente weiterhin prächtig. Das lässt sich zumindest daraus ablesen, dass die Bundesregierung bis ins Jahr 2019 mit einer deutlichen Steigerung der Förderbeträge rechnet.

So vermeldet das Handelsblatt, dass die Ausgaben in besagtem Zeitraum um 920 Millionen Euro ansteigen. Der Arbeitskreis Steuerschätzung geht nach den 2,41 Milliarden Euro Ausgaben im laufenden Jahr von Aufwendungen für Altersvorsorgerücklagen in Höhe von 3,3 Milliarden Euro (2019) aus.

Von Seiten der Grünen kam postwendend der Vorwurf, dass die Riester-Rente mit diesen Zahlen schöngerechnet wird. Auf der anderen Seite handelt es sich bei den Schätzungen nicht um Wahlkampfgetöse, sondern um eine Budgetplanung, bei der man davon ausgehen sollte, dass die Zahlen nicht völlig aus der Luft gegriffen sind.

Fakt ist, dass deutschlandweit 15 Millionen Riester-Verträge existieren, was 35 Prozent der Beschäftigten entspricht. Gewerkschafter gehen allerdings davon aus, dass 20 Prozent der Verträge nicht bespart werden – aber trotzdem Zulagen erhalten.

Die Diskussionen um die Riester-Rente gehen also weiter und auch die Interpretationshoheit über die Zahlen möchte keine der Positionen aus der Hand geben. Die Chancen eines Riester-Vertrags sind vor allem aufgrund der Förderung für einkommensschwache Familien mit mehreren Kindern gegeben. Hier wurde erst im letzten Jahr ein Zuwachs von bis zu acht Prozent errechnet, der sich wahrlich sehen lassen kann.

Mit Riester verhält es sich letztlich so, wie mit jedem anderen Vorsorgeprodukt: bevor man einen Vertrag abschließt, sollte man sich an einen Versicherungsberater wenden und die individuelle Situation miteinbeziehen.

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