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Riester-Rente: Arbeitgeber fordern mehr Zuschüsse

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In die Debatte um die Zukunft der Riester-Rente kommt mehr und mehr Dynamik. Nach den VertreterInnen verschiedener Parteien, hat nun auch die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände Stellung bezogen. Und fordert sogleich eine Erhöhung der staatlichen Zuschüsse.

Wie der Versicherungsbote verlautet, soll der staatliche Zuschuss von aktuell 154 Euro auf 200 Euro pro Jahr aufgestockt werden. Darüber hinaus wünschen sich die Arbeitgeber eine bessere steuerliche Absetzbarkeit für Riester und die betriebliche Altersvorsorge.

Interessant ist dieser Vorstoß vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass mit CSU-Chef Horst Seehofer ein tendenziell Arbeitgeber-naher Politiker erst unlängst die Abwicklung der Riester-Rente gefordert hat.

Eines der Hauptprobleme besteht nach Ansicht von Kritikern darin, dass die Riester-Rente voll auf die Grundsicherung im Alter angerechnet wird und damit der anreiz verloren geht. Anders ausgedrückt: wer sowieso wenig hat, subventioniert mit seinen Riester-Beiträgen auch noch den Staat, da er mit keiner Rentenzahlung rechnen kann.

Die ebenfalls ins Spiel gebrachte Nahles-Rente, die eine Stärkung der Betriebsrenten vorsieht, wird vom Arbeitgeberverband indes abgelehnt. Hier wird sogar das Schreckgespenst eines Ruins für kleine und mittlere Unternehmen beschworen, sofern sich die Quasi-Verpflichtung zur betrieblichen Altersvorsorge durchsetzt.

Vor den nächsten Bundestagswahlen dürfte die Thematik noch vielfach diskutiert werden und die einzelnen Parteien ihre Standpunkte formulieren.

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