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Riester-Rente: 2018 mit höherer Zulage

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Das neue Jahr beschert Denjenigen, die in einer Riester-Rente für ihre private Altersvorsorge sparen, einen ordentlichen Zuschlag. So steigt die Grundzulage von bisher 154 Euro um 21 Euro auf 175 Euro, während die Zulagen für Kinder unverändert bleiben.

Im Focus findet sich hierzu der Hinweis, dass die höhere Zulage auch mit einer Reduzierung der eigenen Sparleistung einhergehen kann. Anders formuliert wird mit einem gesenkten Eigenbetrag ein- und dieselbe Rentenhöhe erreicht. Hintergrund dieser Berechnung ist das Wissen, dass die Höhe von vier Prozent des Brutto-Einkommens als Eigenanteil nicht verändert wurde.

Der Maximalbetrag bei einer Einzahlung in die Riester-Rente beläuft sich auf 2.100 Euro pro Jahr und bei einem Bruttojahreseinkommen in Höhe von 48.000 Euro wären (ohne Kinder) 1.920 Euro fällig. Dank der staatlichen Zulage fiel der Betrag bislang auf 1.766 Euro und braucht nun nur noch 1.745 Euro zu betragen.

Diejenigen, die oberhalb des Steuerbereichs von 35.000 und 39.000 Euro liegen, profitieren jedoch nicht von der erhöhten Zulage, da diese letztlich durch die Einkommenssteuer kompensiert wird. Geringverdiener sowie Familien  mit mehreren Kindern dürfen sich jedoch freuen, denn hier bleiben die erhöhten Zulagen in vollem Umfang hängen.

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