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Riester: Beratung nicht immer optimal

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Wer eine Riester- Versicherung abschließen möchte, bedarf im Vorfeld einer genauen und vor allem individuellen Beratung. Dies ist allerdings nur in den wenigsten Fällen möglich, wie ein Test der Zeitschrift „€uro am Sonntag“ zeigt. Untersucht wurden jeweils fünf Versicherungen, Bausparkassen und Banken.

Finanzen.de weist jedoch berechtigerweise darauf hin, dass sämtliche Anbieter lediglich zu ihren eigenen Produkten beraten und damit keinerlei objektive Vergleichsmöglichkeit geschaffen wird. Zwar schnitten die Test-Teilnehmer stets zwischen „sehr gut“ und „befriedigend“ bzw. „gut“ ab, doch täuscht dies nicht über die Einseitigkeit der Beratungsgespräche hinweg.

Hinzu kommt, dass der Test einzig und allein die Beratung und das Informationsangebot unter die Lupe nimmt. Kriterien sind unter anderem die Kompetenz der Berater, die Pflege der Internetauftritte oder der Kundenservice. Die Frage, ob das Produkt als Altersvorsorge geeignet ist, wird indes weder gestellt noch beantwortet.

Problematisch ist unter diesem Aspekt allerdings auch die Vorgehensweise anderer Tester. In den meisten Fällen werden abstrakte Musterkunden „konstruiert“ und anhand deren Daten Angebote eingeholt. Das mag für das Ablesen einer Tendenz ausreichen, ist allerdings nicht immer für das eigenen Interesse von Belang.

Wer grundsätzlich an einer Riester- Police interessiert ist, sollte noch in diesem Jahr abschließen, um die derzeitigen Garantiezinsen in Höhe von 1,75 Prozent zu sichern. Des Weiteren sollte genau überprüft werden, welche Zulagen möglich sind und wie sich diese auf die Entwicklung des Vertrags auswirkt. Ein Versicherungsberater hilft hier gerne weiter.

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