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Reiserücktrittsversicherer: Vorsicht vor Preiszuschlägen für Senioren

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Wer in höherem Alter eine Reiserücktrittsversicherung abschließen möchte, wird manchmal unangenehm überrascht. Die Kosten steigen ab  65 Jahren teilweise sprunghaft an, was auch Auslandskrankenversicherungen einschließt. Der Grund liegt im statistisch höheren Risiko einer Erkrankung und einer damit verbundenen Absage der Reise.

Die Süddeutsche Zeitung spricht in diesem Zusammenhang sogar von einer „sprunghaften“ Entwicklung und dokumentiert einen konkreten Fall, in dem ein- und dasselbe Produkt binnen eines Jahres von 69 Euro Jahresprämie auf 119 Euro angehoben wurde. In diesem Fall war das Alter von 65 Jahren erreicht, manche Versicherer setzen auch 60 oder 70 Jahre an.Laut Bund der Versicherten sind Reisekrankenversicherungen zu einem Preis zwischen acht und zwölf Euro im Jahr zu haben. Mit Alterszuschlag sind bis zu 80 Euro fällig und auch bei den Familienverträgen erhöhen sich die Prämien. Insbesondere ab einem Alter von 70 Jahren langen einige Versicherung richtig zu und liegen zum Teil bei doppelt so hohen Tarifen.

Einen Ausweg gibt es so gut wie nicht, denn in all den Ländern, mit denen Deutschland kein Sozialversicherungabkommen geschlossen hat (darunter die USA) zahlen die Krankenkassen nicht. Selbiges gilt für gesetzlich Versicherte auch innerhalb der EU, da hier lediglich auf dem Niveau des Reiselandes gezahlt wird und sich oftmals vor allem Privatärzte zu einer Behandlung bereit erklären.

Manche Versicherer verzichten jedoch auch auf einen Alterszuschlag. Entsprechend sollte bei der Auswahl genau nachgefragt und im Zweifel ein solcher Tarif gewählt werden.

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