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Rechtsschutz: Kritik an beschränktem Angebot für Bauherren

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Wer eine Rechtsschutzversicherung abschließt, wähnt sich meist zu Recht auf der sicheren Seite. Problematisch ist dies offensichtlich bei Bauherren, die in aller Regel nur einen Schutz im „Mini-Format“ erhalten.

Diese Formulierung wählt T-Online und weist darauf hin, dass die klassischen Rechtsschutzpolicen Probleme beim Hausbau in aller Regel von vornherein ausschließen. Hintergrund sind die Musterbedingungen der Versicherungsbranche, die vom Bund der Versicherten (BdV) näher unter die Lupe genommen wurden.Vom klassischen Rechtsschutz ausgenommen sind unter anderem „der Kauf von Baugrundstücken sowie Planung, Neubau, Umbau und Kauf einer Immobilie.“. Selbst die Finanzierung ist in einigen Fällen ausdrücklich nicht vom Rechtsschutz abgedeckt. Bedenkt man die Höhe der möglichen Schadenssummen, so handelt es sich um eine problematische Versicherungslücke, die allerdings durch spezielle Versicherungen geschlossen werden kann.

Bei den einzelnen Rechtsschutzversicherungen ist nachzuprüfen, in welchen Fällen diese in die Bresche springen und wann nicht. Vielfach erstreckt sich der Schutz nur über eine selbst genutzte Immobilie und nicht auf vermietete Objekte als Kapitalanlage, die allerdings gesondert mit einem Vermieter-Rechtsschutz belegt werden können. Bei Umbauten greifen Versicherungen meist dann, wenn keine Baugenehmigung erforderlich war — also bei nicht-tragenden Wänden.

Teilweise werden Kosten der Übernahme auch nach oben hin begrenzt oder es existieren Eigenbeteiligungen. Wichtig ist in jedem Fall, vor einem Bauvorhaben genau hinzuschauen und die Rechtschutzversicherung vor dem ersten Spatenstich abzuschließen. Teilweise sind sogar Wartezeit einzukalkulieren. Ein Versicherungsberater kann hier schnell Orientierung bieten.

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