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Rechnungszins bei der PKV: Beitragserhöhungen erwartet

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Erst vor wenigen Tagen habe ich mich dem leidigen Thema Rechnungszins gewidmet. Und darauf hingewiesen, dass die Hallesche als einer der wenigen Versicherer in der PKV nicht von dem Problem betroffen ist.

Während hier ein “Aktuarieller Unternehmenszins” (AUZ) von mehr als 3,5 Prozent und eine Nettoverzinsung in Höhe von 4,38 Prozent erwirtschaftet wurden, wird anderenorts mit einer Absenkung des Rechnungszinses kalkuliert.

Die Folge: steigende Beiträge, was allerdings einmal mehr kein Grund zur Hysterie sein sollte. Der „Versicherungsbote“ weist in angenehm sachlicher Weise darauf hin, dass vermutlich die Central, die AXA, aber auch BBKK, UKV Union und Continentale betroffen sind. Unter dem Strich sollen sich die Beitragserhöhungen auf 36 Prozent der PKV -Kunden in Deutschland auswirken. Wohlgemerkt: nicht auf die Versicherten der Halleschen.

Noch nicht klar ist dabei, in welcher Höhe sich die Beitragsanpassungen bewegen und ob sämtliche Tarife betroffen sind. Fakt ist jedoch, dass bei einer Überprüfung durch die BaFin gleich 18 PKV -Anbieter zu einer Senkung des Rechnungszinses gezwungen sein dürften. Dieser wird dann für Neukunden von 3,5 Prozent auf 2,75 Prozent fallen.

Was das für die Zukunft bedeutet? Das ist schwer zu sagen, denn niemand weiß, wie sich die Zinssituation in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Sicherlich dürften mittelfristig alle Versicherer unter anhaltend niedrigen Zinsen leiden. Bislang hat die Branche allerdings stabile Tarife gewährleistet und dürfte das auch in Zukunft tun. Vielen Kritikern zum Trotz …

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