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Private Krankenversicherung: PKV -Verband präsentiert die aktuellen Geschäftszahlen

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Es ist schon paradox. Auf der einen Seite beweist die Private Krankenversicherung immer wieder ihre Attraktivität, andererseits beklagt der PKV -Verband bereits im zweiten Jahr in Folge einen Rückgang.

Wie die Deutsche Apotheker Zeitung dokumentiert, ist das Geschäft mit der Vollversicherung erneut zurückgegangen, während Zusatzversicherungen deutlich im Trend liegen. Hier ist unter anderem der Pflege-Bahr zu nennen, der sich langsam aber sicher zu einem Erfolgsmodell mausert.

Nach Ansicht des PKV-Verbandes lag es vor allem an der leidigen Debatte um die Bürgerversicherung, dass viele Menschen nicht direkt eine Police abgeschlossen haben. Dank des Wahlsiegs der CDU ist in diesem Bereich wieder Ruhe eingekehrt.

Ein weiterer Aspekt, der für den Rückgang verantwortlich ist, ist der Rückgang der Selbstständigen um 65.000. Auf der anderen Seite sind nun 298.000 Menschen mehr in einem Angestelltenverhältnis und damit zum Teil zur Rückkehr ins gesetzliche System verpflichtet. Zuguterletzt sieht der PKV -Verband im weitgehenden Verzicht auf die so genannten „Billigtarife“ einen Grund für den leichten Rückgang. Eine zeitlang hatten diese Tarife für ein Zwichenhoch gesorgt.

Wohlgemerkt: Grund zur Besorgnis sehen weder der Verband noch Kritiker. Aktuell sind 8,89 Millionen Personen privat versichert, was einem Rückgang um 0,7 Prozent bzw. 66.300 Versicherte bedeutet. Die Beitragseinnahmen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung erhöhten sich im selben Zeitraum um 0,7 Prozent auf nunmehr 35,9 Milliarden Euro und auch die Altersrückstellungen stiegen um 4,6 Prozent auf aktuell 190 Milliarden Euro an. Zumindest in diesem Bereich lässt sich von einem soliden Wachstum sprechen.

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