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Private Krankenversicherung (PKV): Qualitätssteigerung dank Unisex

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Die Debatte um die Zukunft der Privaten Krankenversicherung (PKV) mag weitergehen. Fakt ist dabei allerdings, dass sich die Qualität der einzelnen Tarife seit der Einführung von Unisex merklich verbessert hat.

Zu diesem Ergebnis kommt eine unabhängige Marktbeobachtung von KVpro.de. Demzufolge hat sich jeder einzelne Tarif verbessert und Mindestkriterien bei Hilfsmitteln, Psychotherapie und Suchtentwöhnung wurden zügig umgesetzt.

Darüber hinaus haben die Privaten Krankenversicherungen (PKV) auch eine Reihe zusätzlicher Leistungen entwickelt und stehen nun noch attraktiver dar. Zu nennen sind auch transparentere und verständlichere Formulierungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Den zahlreichen Verbesserungen vorausgegangen waren Empfehlungen durch den PKV-Verband. Neben den bereits genannten Bereichen ging es dabei auch um die häusliche Behandlungspflege und die palliative Versorgung. Erfreulich ist, dass die meisten Versicherer in ihrem Leistungsangebot weit über die Empfehlungen des Verbandes hinausgehen und den Versicherten einen noch umfassenderen Service anbieten.

Ein weiterer Vorteil der neuen Tarife ist die sprichwörtliche „Lichtung des Dschungels“. Standen zuvor noch mehr als 1.500 Tarife zur Auswahl, so ist die Zahl auf nunmehr rund 550 geschrumpft. Dennoch beklagt eine andere Studie der Premium Circle Deutschland GmbH laut Ärzteblatt , dass die Komplexität immer noch zu groß sei – doch wird sich dies vermutlich in den kommenden Jahren geben.

Zuletzt sind auch noch die weitgehend stabilen Beiträge zu nennen, die ein alles in allem positives Licht auf die PKV werfen.

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