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Prinzip Kostenerstattung: wenn die „Gesetzlichen“ zur PKV werden

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Wem es um ein breites Spektrum an ärztlichen Leistungen und eine 1a-Versorgung geht, der ist in der Privaten Krankenversicherung (PKV) bestens aufgehoben. Diejenigen, die hier nicht unterkommen und an eine gesetzliche Krankenkasse gebunden sind, können sich jedoch mit dem Prinzip der „Kostenerstattung“ behelfen und einen entsprechenden Antrag stellen.

Der „Versicherungsbote“ greift dieses Thema auf und erklärt, dass die gesetzlichen Krankenkassen meist nach dem Sachleistungsprinzip arbeiten. Geht jedoch ein Versicherter zum Arzt und weist auf eine private Versicherung hin, erhält er nach erfolgter Behandlung eine Rechnung. Diese lässt sich einreichen und sämtliche Leistungen, die auch nach dem Sachleistungsprinzip abgerechnet würde, werden erstattet.

Für alle Behandlungen, die darüber hinaus gehen, bedarf es jedoch einer privaten Krankenzusatzversicherung, die auch gesetzlich Pflichtversicherten bessere medizinische Versorgung ermöglicht. Zudem sorgt das Verfahren für mehr Transparenz, denn der Versicherte kann jede Rechnung nachprüfen und seine Krankenkasse auf eventuelle Fehler hinweisen.

In einem Interview erklärt Steffen Görke, Abteilungsleiter Krankenversicherung beim Maklerpool Invers GmbH, dass diese Form der Kombination aus gesetzlicher KV und privater Krankenzusatzversicherung nicht nur bei Personen mit Verdienst unterhalb der Jahresarbeitentgeldgrenze, sondern auch für mitversicherte Kinder Sinn macht.

Dabei sollte der Tarif in der privaten Krankenzusatzversicherung unbedingt als Restkostentarif gewählt werden und auch die Leistungen eines Heilpraktikers übernehmen.

 

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