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Premiere: erstmals Versicherung auf Basis von Blockchain

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Fizzy – so lautet der Name der weltweit ersten Versicherung, die auf dem Blockchain-Prinzip basiert. Dahinter steckt der französische Versicherungskonzern Axa, der gleichzeitig ein durch und durch vollautomatisiertes Produkt auf den Markt bringt.

CIO.de schreibt darüber, dass sich Axa bei seinem Konstrukt auf die Blockchain und Smart Contract der Kryptowährung Ethereum verlässt. Vom Abschluss bis zur Schadensabwicklung funktioniert Fizzy ohne jede menschliche Bearbeitung. Es handelt sich allerdings noch um eine Beta-Version.

Aktuell lassen sich die Transatlantik-Verbindungen zwischen dem Pariser Flughafen CDG und den USA versichern. Im Falle eines Erfolges soll die Versicherung jedoch international Flugverbindungen absichern. Die Versicherungsprämie wird nach nur vier Klicks automatisch von vorgefertigten Algorithmen berechnet und in den Vertrag integriert.

Interessant ist in diesem Kontext zudem, dass Fizzy unmittelbar an die öffentlich zugängliche Datenbank über den Flugverkehr angebunden ist. Sobald sich ein gebuchter Flug um mehr als zwei Stunden verspätet, wird eine automatische Schadensregulierung in Gang gesetzt. Mit anderen Worten bedarf es in diesem Kontext auch keines Zutuns von Seiten des Versicherten.

Die vertraglich vereinbarte Entschädigung wird innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen automatisch auf das Konto des Versicherten überwiesen. Die Ursache für die Verspätung des Fluges ist dabei nicht von Relevanz.

Man darf gespannt sein, ob Blockchain auch andere Versicherungsformen gestalten wird. Von Seiten der Axa ist dies jedoch ausdrücklich vorgesehen.

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