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Preiserhöhungen: Axa schraubt PKV um bis zu 50 Prozent in die Höhe

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Das Thema wird derzeit medial ausgeschlachtet und ist in der Tat als eine Art von „PR-Desaster“ anzusehen. Die Axa hebt ihre Preise für die Private Krankenversicherung (PKV) um teilweise bis zu 50 Prozent an. Zuvor waren bereits Preiserhöhungen in Höhe von 40 Prozent fällig geworden.

Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass es sich um einen einzigen PKV- Anbieter und hier auch nur um einige ausgewählte Tarife handelt. Der Focus weist darauf hin, dass vor allem die Einsteigertarife aus der Reihe EL betroffen sind und so liegt der Verdacht auf zu günstig gerechnete „Lockangebote“ durchaus nahe.

Vorangegangen war die Ankündigung einer Senkung des Rechnungszinses von bislang 3,5 Prozent auf nur noch 2,75 Prozent. In der Folge waren naturgemäß auch die Rücklagen geschrumpft. Die Axa weist jedoch auch darauf hin, dass besagter Tarif EL-Bonus nach der Erhöhung mit maximal 153 Euro zu Buche schlägt, was immer noch überaus günstig erscheint.

Zudem ergeben sich die Preiserhöhungen durch einen vorherigen Tarifwechsel aus einem Tarif, in dem höhere Altersrückstellungen aufgebaut wurden und die dadurch einen niedrigen Beitrag zur Folge hatten. Wirft man einen Blick auf den Durchschnitt, so spricht die Axa von einer Beitragserhöhung in Höhe von moderaten drei Prozent.

Dennoch sollte man aus dem jetzigen Medienrummel den Schluss ziehen, dass vor jedem Abschluss einer PKV eine ausführliche Beratung durch einen Versicherungsexperten erforderlich ist. Der Preis ist immer nur eines von vielen Argumenten und wer clever ist, achtet auch auf die Beitragsstabilität und die Schadensregulierung.

 

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