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Pokémon-Go: Versicherung übernimmt bei Unfällen

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Das Spiel Pokémon-Go ist derzeit in aller Munde und beschäftigt entsprechend auch Versicherungen. Bei dem Spiel geht es darum, in der realen Umgebung Monster zu jagen. Die Folge: die Gamer starren so gut wie nur noch auf den Bildschirm und laufen damit Gefahr, Unfälle zu erleiden.

Rosenheim24 greift das Thema auf und präsentiert in diesem Kontext sogar eine Erklärung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Diese stellt klar, dass bei gesundheitlichen oder finanziellen Folgen eines Unfalls stets die private Unfallversicherung übernimmt. Dies gilt auch dann, wenn man beim Spielen leichtsinnig gehandelt hat oder eine grobe Fahrlässigkeit vorlag.

Etwas problematischer wird es jedoch im Hinblick auf die KfZ-Versicherung. Hier sollte man auch bei Pokémon-Go besser aufpassen, denn im Falle einer Mitschuld, kann es passieren, dass die Leistungen von Seiten der Versicherung gemindert wird. Selbiges gilt auch für die private Haftpflichtversicherung, die im Fall eines Vorsatzes ebenfalls keine Haftung übernimmt.

Das Unfallpotenzial von Pokémon-Go ist jedoch deutlich höher, denn dem Vernehmen nach handelt es sich um ein Spiel, das tatsächlich voll und ganz in die reale Welt integriert ist und Spieler demnach auch auf Bahngleise, in Baugruben oder in andere schwer zugängliche Bereiche locken. Entsprechend dürften auch andere Versicherungssparten früher oder später mit dem Spiel beschäftigen – solange der Hype anhält.

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