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PKV: Zusatzversicherung kann sich lohnen

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Nicht jeder Angestellte hat die Möglichkeit, in einer Private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Diejenigen, die gesetzlich pflichtversichert bleiben müssen, können jedoch mit einer Zusatzpolice einige Versorgungslücken stopfen. Es lohnt sich allerdings genaues Hinschauen.

Grundsätzlich lässt sich die Frage nach dem Nutzen einer Privaten Krankenzusatzversicherung nicht pauschal beantworten. Es kommt stets darauf an, welches Risiko wie hoch eingeschätzt wird und wie groß die Differenz zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen ausfällt. Entsprechend stellt n-tv einige „Grundregeln“ für den Abschluss auf.

Laut Stiftung Warentest ist lediglich die Auslandsreise-Krankenversicherung unbedingt erforderlich, wobei der Begriff der Notwendigkeit durchaus genau definiert werden sollte. Wer beispielsweise Brillenträger ist oder Probleme mit den Zähnen hat, kann mit einer entsprechenden Police Versorgungslücken überbrücken. Das funktioniert teilweise auch mit den neuen Wahltarifen der gesetzlichen Krankenkassen, die allerdings Mindestbindungsfristen von bis zu drei Jahren beinhalten können und nicht immer so umfangreich wie das PKV-Pendant ausfallen.

Vor allem Brücken, Kronen und Implantate werden nur zum Teil von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert und können erhebliche Mehrkosten verursachen. Nichtsdestotrotz müssen die Kosten für die Krankenzusatzversicherung und der eventuelle Nutzen abgeglichen werden. Selbiges gilt auch für die viel zitierte Chefarztbehandlung oder das Einzelzimmer in Krankenhäusern. In diesem Bereich sollte im Vorfeld erfragt werden, welche Kliniken Verträge mit den PKV abgeschlossen haben und bis zu welcher Höhe die Leistungen übernommen werden.

Zuguterletzt wird vor allem Selbstständigen und Freiberuflern der Abschluss einer Krankentagegeldversicherung ans Herz gelegt. Wer krankheitsbedingt ausfällt, kann hiermit zumindest für eine finanzielle Grundsicherung sorgen.

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