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PKV: Zusatzpolicen liegen im Trend

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Im Bereich der Privaten Krankenversicherung (PKV) zeichnet sich derzeit ein Trend ab. Während die Zahl der Vollversicherten leicht rückläufig ist, wird bei den Zusatzversicherungen immer noch zugelegt. In der Tat lässt sich so zusätzlich zur teilweise verpflichtenden gesetzlichen Krankenkasse ein deutliches Plus an Leistungen herausholen.

Die „Wirtschaftswoche“ hat das Thema PKV Zusatzversicherungen umfassend aufgegriffen und präsentiert auch einen exklusiven Vergleich. Sowohl bei den Krankenkaus-Tarifen als auch im Bereich Zahnzusatz landet die Hallesche jeweils in der Liste der besten Anbieter.

Statistiken zufolge, scheinen die Kassenleistungen keineswegs auszureichen. So haben gesetzlich Versicherte allein 5,9 Millionen-fach Policen für private Sonderleistungen im Krankenhaus abgeschlossen. Hinzu kommen 7,7 Millionen Policen für ambulante Leistungen und 14,1 Millionen Policen, die im Fall der Fälle die Schadensregulierung bei Brücken, Kronen und Implantaten übernehmen.

Der Zuwachs bei den Privaten Krankenzusatzversicherungen betrug allein im vergangenen Jahr 2,3 Prozent, was auch an den gleichbleibend konstanten Tarifen liegt. Es ist jedoch vor Abschluss dringend erforderlich, die Sonderleistungen untereinander zu vergleichen.

Ebenfalls ist wichtig, dass die PKV auch als Zusatzversicherung umfassender Gesundheitsangaben bedarf. Wer mit einem Auszug aus seiner Krankenakte aufwartet, ist eindeutig im Vorteil und kann seinen Gesundheitszustand direkt dokumentieren.

Praktisch an der Zusatzversicherung ist dann die kurze Kündigungsfrist von drei Monaten. Da keine Versicherungspflicht besteht, ist ein Ausstieg problemlos umsetzbar, was in der GKV bekanntlich nicht der Fall ist.

Als Faustformel für den Abschluss nennt der Bund der Versicherten eine Übernahme von mindestens 80 Prozent der Kosten, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Zudem empfiehlt es sich, auf die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens einer Erkrankung zu achten. Wer beispielsweise einen Kiefer hat, in dem sowieso keine Implantate Platz finden, der braucht auch keine entsprechende Zusatzversicherung.

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