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PKV: Zusatzpolicen bleiben Zusatzgeschäft

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Kritiker der Privaten Krankenversicherung (PKV) geben immer wieder an, dass auch bei Einführung einer Bürgerversicherung noch genügend Geld aus dem Geschäft mit den Zusatzversicherungen fließen würde. Diese Einschätzung entspricht jedoch nicht den Tatsachen.

In der Ärzte Zeitung findet sich derzeit ein interessanter Artikel, der mit diesem doch recht gängigen Vorurteil aufräumt. Nach Ansicht des Vorsitzenden des PKV-Verbands, Uwe Laue, werden Zusatzversicherung niemals allein tragfähig sein.

Gewiss dürfte durch eine Bürgerversicherung und die daraus entstehende Versicherungslücke der Ansturm auf die PKV groß sein. Auf der anderen Seite rangieren die Zusatzversicherungen aktuell lediglich bei einem Marktanteil von 21,6 Prozent. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Privaten Krankenversicherungen (PKV) zu 72,8 Prozent als Vollanbieter arbeiten und hieraus im Jahr 2012 einen Umsatz in Höhe von 35,7 Milliarden Euro generierten.

Gewiss wächst der Markt mit den Zusatzversicherungen, was an einer stetigen Schrumpfung der gesetzlichen Leistungen liegt. Doch muss man auch hier genau hinschauen, denn bei den Krankenhaus-Tagegeldpolicen ist beispielsweise ein rückläufiger Trend erkennbar. Relevanter sind da schon die Pflegezusatz-Versicherungen, die dank des Pflege-Bahr an Attraktivität gewonnen haben.

Zuletzt sind auch die Betrieblichen Krankenversicherungen (BKV) erwähnenswert. Der Markt ist noch jung, lässt sich aber durch innovative neue Produkte nach und nach erobern. Des Weiteren arbeiten die PKV an einfachen und transparenten Produkten, die sich auch ohne Gesundheitsprüfung oder mit einigen wenigen Gesundheitsfragen abschließen lassen.

 

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