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PKV: Zahnzusatzversicherung finanziert auch die Zahnspange

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Wenn ein Kind eine kieferorthopädische Behandlung benötigt, sollte die Diagnose zunächst einmal überprüft werden. Das Bundesgesundheitsministerium hat nach der Auswertung diverser Studien bekannt gegeben, dass „keine ausreichende Evidenz für den patientenrelevanten Nutzen kieferorthopädischer Leistungen“ existiert.

Das berichtet das Handelsblatt, weist allerdings auch darauf hin, dass Zahnspangen teilweise nötig sind. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen allerdings nur einen Teil und gehen zudem von einer Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent im laufenden Quartal aus. Des Weiteren muss stets die Notwendigkeit nachgewiesen werden.

Auf der sicheren Seite ist man mit einer privaten Krankenversicherung bzw. Zahnzusatzversicherung. Diese sollte allerdings bereits dann abgeschlossen werden, wenn noch keine Fehlstellung der Zähne diagnostiziert wurde. Ideal ist das Alter von vier bis fünf Jahren, wenngleich die Behandlung erst mit zehn Jahren beginnt.

Es ist allerdings stets zu überlegen, ob sich die Versicherung rentiert und ob auch sicher eine kiefernorthopädische Behandlung benötigt wird. Zudem ist die Versicherungsprämie in Relation zu den zu erwartenden Kosten zu setzen, was manchmal dazu führt, dass ein einfaches Zurücklegen des benötigten Geldes ausreichen würde.

Bei Erwachsenen existieren nur wenige Policen, die eine Zahnspange im fortgeschrittenen Alter bezahlen. Hier empfiehlt sich vorherige Rücksprache, sofern eine entsprechende Behandlung geplant ist.

 

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