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PKV: Zahl der Versicherten im Notlagentarif weiter rückläufig

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Die Situation der Versicherten in der Privaten Krankenversicherung (PKV) ist nachwievor stabil. Nachdem wir bereits vorgestern über die Stagnation bei den Basisversicherungen  berichtet hatten, lässt sich Selbiges nun auch über den Notlagentarif sagen.

Wie der Versicherungsbote schreibt, ist die Zahl weiter rückläufig und lag Ende 2019 bei 97.100 was zum dritten Mal in Folge einen Rückgang bedeutet. Zu bedenken ist dabei allerdings, dass die Folgen der Corona-Pandemie noch nicht einbezogen wurden. Möglich ist eine Versicherung im Notlagentarif immer dann, wenn ein Beitragsrückstand von mindestens zwei Monaten besteht.Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl zuletzt um fünf Prozent gesunken. Im Durchschnitt bleiben Versicherte für rund ein Jahr im Notlagentarif und wechseln dann wieder in den ursprünglichen Tarif. Beim Basistarif ist zwar innerhalb des Jahres noch keine Steigerung zu beobachten, wohl aber im Blick auf das vergangene Jahr, in dem es von 32.400 Versicherten auf 33.000 Versicherte ging.

Auch der Versicherungsbote weist darauf hin, dass die Befürchtungen der Bundesregierung, die von 290.000 Basisversicherten ausgegangen war, nicht annähernd erreicht wird. Man darf gespannt sein, wie sich die Zahlen weiterentwickeln, denn schließlich existiert auch noch der so genannte Standardtarif, der allerdings nur PKV-Versicherten mit einer Police vor 2009 und einem Alter oberhalb von 65 Jahren offen steht.

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