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PKV wünscht sich Pflegeversicherung mit mehr Kapitaldeckung

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Die nächste Pflegereform ist schon in Vorbereitung und bei den Privaten Krankenversicherungen (PKV) sieht man diese als Chance für mehr Generationengerechtigkeit. Gemeint ist damit das Setzen auf mehr Eigenvorsorge, was gleichezeitig die stetig steigenden Beiträge verringern könnte.

In der ÄrzteZeitung äußert sich Dr. Timm Genett, Geschäftsführer Politik des PKV-Verbands, zu dem Thema und möchte „aus der Spirale steigender Beitragssätze aussteigen und im kleinsten Sozialversicherungszweig umschwenken auf mehr Vorsorge“. Aktuell bedient man sich im Bereich der Pflegeversicherung des Umlageverfahrens.Der Vorschlag der PKV besteht in einem regelrechten „Neuen Generationenvertrag für die Pflege“, der in einer Beibehaltung der gewohnten Vorgehensweise bei älteren Versicherten besteht. FNeuen Generationenvertrag für die Pflege“. Jüngere soll mehr und mehr die Kapitaldeckung favorisiert werden und damit Eigenvorsorge in den Vordergrund rücken. Der Grund liegt darin, dass das Umlageverfahren letztlich zum Nachteil der jüngeren Generation ist und das Geld für deren zu erwartende Pflege nicht zurückgelegt wird. So eigne sich das Umlageverfahren lediglich bei einer wachsenden und gesunden Wirtschaft sowie der entsprechenden Demografie.

Als Alternative wird die Pflegezusatzversicherung angeboten. Diese ist zwar bislang noch kein Topseller, hat jedoch aufgrund staatlicher Förderung das Potenzial, eventuelle Risiken zu minimieren. Der Trend geht in diesem Bereich zu einer privaten Pflegeversicherung, die durch die Arbeitgeber finanziert und im Rahmen von Tarifverträgen in die Arbeitsverträge integriert wird. Ob dieser Ansatz, der zuletzt in Form von Care Flex Chemie ins Leben gerufen wurde allerdings flächendeckend Schule macht, bleibt abzuwarten.

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