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PKV: weniger Beitragsanstieg als bei den Gesetzlichen

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Wieder einmal straft die Private Krankenversicherung (PKV) ihre Kritiker Lügen und wartet mit überaus moderaten Beitragssteigerungen auf. In den vergangenen acht Jahren sind die Beiträge im Schnitt um 2,4 Prozent angestiegen – im Vergleich hierzu legte die gesetzliche Krankenversicherung um 3,6 Prozent zu.

Haufe.de zitiert in diesem Kontext den Vorsitzenden des PKV -Verbandes, Uwe Laue, der für das laufende Jahr sogar von Beitragssenkungen spricht. Darüber hinaus waren eine Reihe der Tarife, in denen es nun zu Erhöhungen kommt, zuvor über viele Jahre stabil. Die Zahlen stammen vom IGES Institut, das auch darauf hinweist, dass die Beitragsentwicklungen in den letzten zwei Jahrzehnten recht ähnlich verliefen.

Interessant an den Zahlen ist vor allem, das sie in einem klaren Missverhältnis zu den oftmals beschworenen Schreckensszenarien stehen. Wenn in den Medien immer wieder von verarmenden Rentnern die Rede ist, die einen Großteil ihres Geldes für die Krankenversicherung aufbringen, so handelt es sich – wenn überhaupt – wohl eher um Einzelfälle. Hinzu kommt, dass die Private Krankenversicherung sowohl den Basis- als auch den Standardtarif kennt und damit Risiken abfedert.

Nichtsdestotrotz dürfte auch im kommenden Bundestagswahlkampf wieder das alte Thema der Bürgerversicherung bemüht werden. Sowohl die SPD als auch Grüne und die Linke sind für die Abschaffung der PKV, konnten sich damit bislang jedoch nicht durchsetzen.

 

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