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PKV: welchen Vorteil bieten Vorauszahlungen?

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Angestellte, die eine Private Krankenversicherung (PKV) besitzen, können durch Vorauszahlungen Steuern sparen. Der Effekt scheint jedoch in der Praxis nicht allzu groß auszufallen.

Finanzen.net erläutert die Möglichkeiten der Vorauszahlung, die sich lediglich auf den so genannten Basisbetrag bezieht. Diesen erfährt ein PKV -Versicherter bei seinem Versicherer und erhält eine entsprechende Beteiligung. Die Basisbeiträge dürfen dann vorausgezahlt werden, wobei die gesetzlich mögliche Höhe innerhalb bestimmter Grenzen offen gelassen wird.

Das Maximum liegt bei einer Vorauszahlung in Höhe von 30 Monatsbeiträgen, wobei steuerfreie Zuschüsse durch den Arbeitgeber nicht berücksichtigt werden. Zahlen Angestellte demnach die eigenen Beiträge im Voraus, so profitieren Sie von der Steuerfreiheit des Arbeitgeberzuschusses bei der Krankenversicherung. Alternativ lassen sich sowohl die eigenen Beiträge als auch die Zuschüsse im Voraus entrichten, wodurch die komplette Zahlung steuerlich geltend gemacht werden kann. Der mögliche „Haken“ dieser Alternative liegt darin, dass der Arbeitgeberzuschuss in den Jahren, in denen er dann tatsächlich ausgezahlt wird und keine eigengezahlten Beiträge existieren, in die Einkommenssteuerberechnung einfließt.

Folgt man dem zitierten Artikel, so ist es in finanzieller Hinsicht nicht allzu bedeutend, für welche Alternative man sich entscheidet. Hintergrund ist, dass allein die selbst gezahlten Beiträge eine steuerliche Auswirkung haben und diese bleiben stets gleich. Es ist jedoch so, dass Variante zwei mit Zahlung der vollen Beiträge inklusive des Arbeitgeberzuschusses den Vorteil einer nachgelagerten Versteuerung der Arbeitgeberzuschüsse hat.

Voraussetzung ist allerdings stets, dass die Beitragsvorauszahlung bis zum 31. Dezember beim Krankenversicherer eintrifft.

 

 

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