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PKV: Warnung vor „Provisionsjägern“

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In früheren Jahren wurde regelmäßig die leicht angestaubte TV-Sendung „Vorsicht Falle“ ausgestrahlt. Dass es auch heute noch „Nepper, Schlepper und Bauernfänger“ gibt, beweisen die Warnungen vor so genannten „Provisionsjägern“ in der PKV -Vermittlung.

Das „Handelsblatt“ greift dieses Thema in gewohnt engagierter Manier auf und kommt dabei auch auf die teilweise  steigenden Tarife in der Privaten Krankenversicherung (PKV) zu sprechen. Manche Versicherten reagieren hierauf offensichtlich mit Verunsicherung und nehmen vorschnell einen Wechsel ihrer Versicherung vor.

Offensichtlich machen sich unseriöse Vermittler Preiserhöhungen zunutze und raten den Betroffenen zu einem Wechsel. Tatsache ist, dass mit jedem Wechsel die Provisionskasse klingelt – die Beratung dabei allerdings vielfach auf der Strecke bleibt. Natürlich kann es Situationen geben, in denen ein Tarifwechsel Sinn macht. Es empfiehlt sich in diesem Fall aber zunächst, nach anderen Tarifen beim bestehenden PKV -Anbieter Ausschau zu halten.

Was gegen den Wechsel der PKV spricht? Vor allem der Verlust der Altersrückstellungen. Zudem werden einmal erworbene Rechte und Sonderkonditionen leichtfertig abgegeben. Eine neue Versicherung mag zwar auf den ersten Blick günstiger sein, doch muss immer auch auf die Konditionen und Leistungen geachtet werden. Hinzu kommt der Aspekt der Preisstabilität. Nachwievor existieren „Lockangebote“, die sich nach einigen Jahren aber als Kostenfalle erweisen können.

Was also tun? Zum einen können sich Ergebnisse unabhängiger Tests als sinnvoll erweisen. Zum anderen sollte man sich für einen seriösen Versicherungsberater und keinen reinen Verkäufer entscheiden. Die Entscheidung für eine PKV ist schließlich etwas Langfristiges und darf sich keinesfalls an scheinbar günstige Sonderangebote orientieren.

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