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PKV: Warnung vor der Deutschen Gesundheitskasse

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Bei der Auswahl einer geeigneten Privaten Krankenversicherung (PKV) müssen Interessenten offensichtlich auch auf das Vorhandensein einer Erlaubnis zur Tätigung von Versicherungsgeschäften achten. Das lässt sich zumindest daraus schließen, dass mit der Deutschen Gesundheitskasse DeGeKa ein illegaler Anbieter auf dem Markt mitmischen möchte.

So  hat die Finanzaufsicht BaFin prompt reagiert und gibt eine Warnung vor der DeGeKa (nicht zu verwechseln mit der etablierten Debeka) heraus. Der Versicherungsverein unterbreitet seit dem 1. Juli 2017 PKV- Angebote, besitzt hierfür jedoch keinerlei Erlaubnis.

Angeboten werden unter anderem vermeintliche Krankenversicherungen mit der Bezeichnung „Basistarif KVBT“ sowie „Zusatztarif KTG“ (Krankentagegeld) und einen „Zusatztarif KHTG“ (Krankenhaustagegeld). Die BaFin rät dazu, die Finger von den Policen zu lassen, da diese keinerlei Gültigkeit besitzen.

Hinzu kommt, dass die DeGeKa dem Umfeld der Reichsbürger zugeordnet wird und ihrerseits die BaFin nicht anerkennt. So wird diese auf der Webseite des Vereins als „nichtrechtsfähiges Unternehmen, gemäß den Richtlinien des Vereinigten Wirtschaftsgebietes der EU“ bezeichnet, was durchaus skurril ist.

Hinsichtlich der zugrundeliegenden Gesetze wird explizit vom Deutschen Reich gesprochen und die Verordnungen, auf die sich diese „Nicht- PKV“ bezieht, stammen vielfach noch aus dem 19. Jahrhundert.

Seltsam….

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