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PKV: wann passt die private Krankenversicherung und wann nicht?

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Die private Krankenversicherung (PKV) bringt zweifelsohne einige Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse. Es ist aber auch so, dass Experten vor einer pauschalen Beurteilung warnen. So existieren Personengruppen, die sich den Wechsel in die PKV genau überlegen sollten.

Bei Beamten oder Angestellten, die kontinuierlich oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, versteht sich ein Wechsel meist von selbst. Eine Ausnahme ist lediglich dann gegeben, wenn viele Kinder im Haushalt leben. Wohlgemerkt: wenn das Jahreseinkommen bei 120.000 Euro oder mehr liegt, stellt auch das kein größeres finanzielles Problem dar, wie das Weblog Online-PKV schreibt.

Zugegeben: für Selbstständige kann die gesetzliche Krankenversicherung zu einer enormen finanziellen Last werden. Vor allem, wer eine solide Auftragslage vorzuweisen hat, landet schnell bei monatlich 756 Euro zzgl. Zusatzbeitrag. Und das für unter dem Strich schlechtere Leistungen. Eine PKV mit hoher Eigenbeteiligung kostet teilweise nur 250 Euro monatlich und auch Tarife mit guten Leistungen sind deutlich günstiger als der Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenkasse.

Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge in der PKV. Wer keine eigene Altersvorsorge betrieben hat oder nur wenig Rente bezieht, kann hier Probleme bekommen. Selbiges gilt auch dann, wenn die Ersparnisse durch den PKV-Wechsel schlichtweg ausgegeben werden. Auch Personen mit stark schwankendem Einkommen können in einer PKV Probleme bekommen.

Das alles lässt sich jedoch nicht pauschal beurteilen. Eine Tendenz ist allerdings deutlich ablesbar.

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