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PKV: Wachstum im Neugeschäft mit Beihilfeversicherten

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Die Geschäftszahlen für die PKV -Branche präsentierten sich im Jahr 2013 uneinheitlich. Auf der einen Seite stehen die Vollversicherungen, die im vergangenen Jahr ein Minus hinnehmen mussten, andererseits wurden jedoch mehr Policen für Beihilfeversicherte sowie Zusatzversicherungen verkauft.

Cecu.de präsentiert die genauen Zahlen und bezieht sich dabei einerseits auf den PKV-Verband sowie die Assekurata-Studie „Marktausblick zur Privaten Krankenversicherung 2014“. Als einer der Gründe für das Nachlassen im Bereich der Vollversicherungen wird die Umstellung auf den Unisex-Tarif genannt. Darüber hinaus sind die Tarife ein wenig gestiegen, was ebenfalls zu weniger Neuabschlüssen geführt haben könnte.

Aktuell liegt der Versicherungsbestand bei 8,89 Millionen Personen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 0,74 Prozent nachdem bereits 2013 zu 2012 mit 0,22 Prozent weniger notiert hatte. Hieraus Dramatik abzuleiten, verbietet sich angesichts der geringen Einbußen aber sicherlich. Einzubeziehen ist auch die monatelange Diskussion über die Einführung einer Bürgerversicherung und den Wegfall der PKV, die erst mit dem Ergebnis der Bundestagswahlen vom Tisch war.

Für die Zukunft sieht sich die PKV bestens gerüstet. So wurden die so genannten „Einsteigertarife“ mit ihren teilweise zu günstig kalkulierten Preisen aus dem Programm genommen. Zudem wurde bereits im Beihilfegeschäft und im Bereich der privaten Krankenzusatzversicherungen Gewinne verbucht. Letzere schlugen mit einem Plus von zwei Prozent zu Buche.

Zuletzt sind auch die Pflegeergänzungsversicherungen zu nennen, von denen allein 2013 527.500 Policen verkauft wurden. Ein Großteil hiervon (nämlich 353.400) wurden im Rahmen des neuen Pflege-Bahr-Programms an den Mann bzw. die Frau gebracht.

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