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PKV: Vorsicht bei Wechselangeboten

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Die PKV wechseln und damit 30, nein sagen wir 40 Prozent einsparen. Wie wäre das? Die Antwort lautet in nahezu allen Fällen: unrealistisch und damit unseriös. Nichtsdestotrotz existieren Tarifwechselberater, die entsprechende Ankündigungen vornehmen. Und dabei auch noch ungefragt bei Versicherten anrufen.

Die ÄrzteZeitung versucht sich – bildlich gesprochen – an einer Trennung von Spreu und Weizen In den meisten Fällen ist es nämlich so, dass Einsparungen auf Prämienseite mit erheblichen Einschränkungen auf Leistungsebene einhergehen. Kurzum: wer weniger zahlt, erhält auch weniger und dafür bedarf es meist keines Tarifwechselberaters.

Hinzu kommt, dass Prämienberater ihre Honorare meist anhand der Höhe der Ersparnis festlegen. Mit anderen Worten geht es vielfach darum, in einen möglichst günstigen Vertrag zu vermitteln, wobei teils wichtige Leistungen auf der Strecke bleiben. Oder aber es steigt die Selbstbeteiligung in utopische Höhen, womit sich ebenfalls eine günstige PKV erkaufen lässt.

Ein Kriterium für die Seriösität eines Tarifwechselberaters ist tatsächlich das Unterbleiben ungetener Anrufe. Ebenfalls sprechen Berater stets in ihrem eigenen Namen und sollten sich auf keinen Fall als Mitarbeiter des PKV -Verbandes ausgeben. Dieses Vorgehen ist leider in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen.

Wer seinen PKV-Vertrag wechseln möchte, sollte immer erst mit seiner Versicherung sprechen und sich dort entsprechende Alternativen geben lassen.

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